GF82.10-P-2007A Xenon-Scheinwerfer Anordnung/Aufbau/Funktion 12.7.99

TYP  129, 140, 210 mit CODE (612b) Leuchteinheit Xenon-Scheinwerfer


Abbildung zeigt Typ 210

1 Xenon-Lampe D2R, D2S
E1 Leuchteinheit links
E2 Leuchteinheit rechts
E1n1 Steuergerät Xenon-Scheinwerfer
E2n1 Steuergerät Xenon-Scheinwerfer
E1n2 Zündgerät Xenon-Scheinwerfer
E2n2 Zündgerät Xenon-Scheinwerfer
 
    P82.10-0316-06

Xenon-Scheinwerfer
Der Brennraum der Xenon-Lampe ist mit Xenon und einer Mischung von Metallhalogenid-Salzen gefüllt. Das Gemisch wird durch Hochspannung gezündet. Die Farbe des Lichts hat Tageslicht ähnlichen Charakter.

Funktion
Beim Einschalten des Abblendlichtes aktiviert das Steuergerät Xenon-Scheinwerfer (E1n1, E2n1) über die Steuerspannung innerhalb weniger Millisekunden das Zündgerät Xenon-Scheinwerfer (E1n2, E2n2).
Durch einen Hochspannungsstoß (ca. 20kV) der Zündvorrichtung wird die Xenon-Lampe gezündet, dabei bildet sich ein Lichtbogen zwischen den Elektroden. Wird ein Lichtbogen von ausreichender Stabilität erkannt, schaltet die Steuerelektronik des Steuergerätes (E1n1, E2n1) auf leistungsbegrenzenden Betrieb um.
  Die elektrische Leistung wird auf 35W geregelt. Ein Spannungswandler erzeugt die für die sichere Funktion der Xenon-Lampe erforderliche Spannung von ca. 85V (~). Xenon-Lampen haben technisch bedingt ein zeitliches Anlaufverhalten. Nach dem Einschalten wird innerhalb 1 bis 2 Sekunden 50 % der Helligkeit, nach ca. 30 Sekunden die volle Helligkeit erreicht.

Xenon-Lampe
Es gibt zwei verschiedene Bauarten der Xenon-Lampe. Die Verwendung ist wie folgt:
D2R für die Typen 140, 210
D2S für den Typ 129

Diagnose
Die Diagnose erfolgt mit dem Diagnose-Handbuch (DHB). Siehe DHB Aufbau, Band1, Kapitel 1